Gebohrte Äste

Gebohrte Äste dienen Wildbienen, die ihre Bruthöhlen nicht selbst graben können, als Nisthilfe. Einige Wildbienenarten würden ihre Nester sonst in Fraßgängen von Holzkäfern anlegen, die sie in Totholz finden. Wir ahmen die Fraßgänge nach, indem wir Löcher mit verschiedenen Durchmessern in Ästen bohren. Diese Löcher werden von den Wildbienen sehr gut angenommen, da wir Durchmesser von 4, 5, 6 und 8mm gewählt haben. Außerdem nutzen wir keine normalen Bohrer, da sie, zumindest bei den niedrigen Durchmessern, zu kurz sind. Unsere Äste sind ca. 11cm lang und sind fast bis unten durchgebohrt, damit die Wildbienen auch entsprechend viele Kammern anlegen können. In die Kammern, die sie hintereinander anlegen, kommen als Vorrat für die Larven noch Pollen und Nektar. Verschlossen werden die Kammern, je nach Wildbienenart mit einem Mörtel aus Lehm und einem Sekret. Einige Arten verschließen ihre Niströhren z.B. auch mit Blättern, die sie mit ihren Kiefern ausschneiden und zur Brutröhre transportieren.

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