Gebohrtes Längsholz

Gebohrtes Längsholz dient Wildbienen, die ihre Bruthöhlen nicht selbst graben können, als Nisthilfe. Einige Wildbienenarten würden ihre Nester sonst in Fraßgängen von Holzkäfern anlegen, die sie in Totholz finden. Wir ahmen die Fraßgänge nach, indem wir Löcher mit verschiedenen Durchmessern in das Holz bohren. Diese Löcher werden von den Wildbienen sehr gut angenommen, da wir Durchmesser von 4, 5, 6 und 8mm gewählt haben. Außerdem nutzen wir keine normalen Bohrer, da sie, zumindest bei den niedrigen Durchmessern, zu kurz sind. Unser Längsholz ist ca. 10cm tief und fast bis unten durchgebohrt, damit die Wildbienen auch entsprechend viele Kammern anlegen können. In die Kammern, die sie hintereinander anlegen, kommen als Vorrat für die Larven noch Pollen und Nektar. Verschlossen werden die Kammern, je nach Wildbienenart mit einem Mörtel aus Lehm und einem Sekret. Einige Arten verschließen ihre Niströhren z.B. auch mit Blättern, die sie mit ihren Kiefern ausschneiden und zur Brutröhre transportieren.

Wir haben uns entschlossen statt der Äste nun Längsholz zu verwenden. Äste fallen, wenn sie nach einiger Zeit nicht mehr so fest in den Fächern sitzen (durch das nachtrocknen des Holzes) sehr leicht raus. Außerdem nimmt das Hirnholz der Äste viel leichter Feuchtigkeit auf und verursacht dadurch Schimmel in den verschlossenen Nistgängen. Hierdurch sterben die Larven dann leicht ab und eine ganze Generation Wildbienen ist zerstört. Äste reißen beim trocknen auch leichter auf, und Parasiten kommen leicht an die Larven der Wildbienen.

Beim Längsholz läuft Wasser beim Regen leicht ab. Außerdem ist der Block an das Insektenhotel geschraubt und kann nicht rausfallen. Risse können zwar auch entstehen, aber dadurch, dass das Holz quer zur Holzfaser gebohrt wird nicht auf voller länge.

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